Den richtigen Babysitter finden: worauf Eltern achten
Der erste Abend ohne Kind ist auch für Eltern eine Prüfung. Mit ein paar Vorbereitungen wird er deutlich entspannter.
1 Min. Lesezeit · Zuletzt geprüft am 27.07.2026 · Kinderschutzbund Xanten/Sonsbeck
Erst kennenlernen, dann buchen
Laden Sie den Babysitter einmal ein, solange Sie noch da sind — eine Stunde reicht. Sie sehen, wie Ihr Kind reagiert, und Ihr Kind lernt jemanden kennen, der später nicht plötzlich fremd im Flur steht.
Achten Sie weniger auf Erfahrung als darauf, ob jemand mit Ihrem Kind spricht statt über es. Das sagt mehr aus als jede Bescheinigung.
Was aufgeschrieben gehört
Legen Sie einen Zettel gut sichtbar hin: Ihre Handynummer, eine zweite Nummer für den Fall, dass Sie nicht drangehen, die Nummer der Kinderärztin, die 112 und die Adresse des Hauses — im Notfall weiß man die eigene Position erstaunlich schlecht.
Dazu die praktischen Dinge: Allergien und Medikamente, wann und was es zu essen gibt, wann Schlafenszeit ist, ob und wie lange ferngesehen werden darf, und wo die Ersatzkleidung liegt.
Absprachen, die Streit ersparen
Klären Sie vorher, was gezahlt wird und wie lange es geht. Ob Besuch mitgebracht werden darf — die Antwort ist meist Nein, aber sie sollte gesagt sein. Und ob am Handy gesessen werden darf, während Ihr Kind wach ist.
Rufen Sie nicht alle zwanzig Minuten an. Eine Nachricht am Anfang des Abends und Verlässlichkeit bei der Rückkehr reichen völlig.
Häufige Fragen
Was zahlt man üblicherweise?
Am Niederrhein liegen die Sätze meist im niedrigen zweistelligen Bereich pro Stunde und steigen mit Alter und Erfahrung. Klären Sie es vorher, dann muss am Ende des Abends niemand verhandeln.
Ab wann kann ein Kind allein zu Hause bleiben?
Eine feste Altersgrenze gibt es nicht. Maßgeblich ist die Reife des Kindes und die Dauer. Im Zweifel sprechen Sie uns an — wir schauen mit Ihnen auf Ihre konkrete Situation.
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